
Die Entwicklung eines realistischen Selbstbildes und die Schaffung einer beruflichen Perspektive stehen vor allem für diejenigen Schüler im Vordergrund, die vor der Beendigung ihrer Schulpflicht stehen. Um so wichtiger wird es für sie, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und verschiedene Berufe kennen zu lernen, die ihren Fähigkeiten entsprechen könnten.
MOTIVIA versucht in einer modular angelegten Berufsorientierung diese Ziele mit den Schülern gemeinsam umzusetzen.
Ein besonderes Highlight der Berufsorientierung ist die fünftägige Werkwoche in Schmidt in der Eifel. Unter betriebsähnlichen Bedingungen begeben sich die Schüler in die Rolle der Lehrlinge in verschiedenen Arbeitsbereichen, während die pädagogischen Fachkräfte die Rolle der „Meister“ übernehmen. In diesem Jahr boten wir die Arbeitsfelder Garten- und Landschaftsbau, Betonarbeiten, Hauswirtschaft und Werkstatt an, in denen die wichtigsten Arbeitsabläufe trainiert und der Umgang mit den nötigen Werkzeugen geschult wurden. Neben diesen berufsbezogenen Fertigkeiten wurde eine hohe Anforderung an die Arbeitseinstellung, die Zuverlässigkeit und die Teamfähigkeit der Jugendlichen gestellt, die nach fünf Tagen harter Arbeit sichtlich erschöpft, aber auch sehr zufrieden wieder die Heimreise antraten.
